Kindertagesst√§tte in der Schweiz ūüá®ūüá≠

 

‚ÄěNicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen,

sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“

(Maria Montessori)

Elch Leitbild Kindertagesstätte

Leitbild schweizer Kindertagesstätte

Jedes Kind ist ein kleines Wunder und mit der Gesamtheit seiner Anlagen, die ihm von beiden Elternteilen mitgegeben wurden, einfach einzigartig. Auch wenn jedes Kind in seinem Aufwachsen gleiche Entwicklungsetappen meistert, geht es doch von Anfang an seinen individuellen Weg. Genau auf diesem wird es sich von einer kleinen zu einer gr√∂√üer werdenden Pers√∂nlichkeit entfalten, der St√§rken, Schw√§chen, Begabungen und Talente, besondere F√§higkeiten innewohnen. Diese gilt es herauszufinden, zu unterst√ľtzen und zu tragen.¬† ¬†

Wir, simplemiles, gestalten eine Kindertagesst√§tte in der Schweiz, in der die Kinder die Bedingungen finden und M√∂glichkeiten erhalten, in einer beh√ľteten Atmosph√§re, ihre Neugierde und Begeisterung beim Entdecken ihres Selbst und ihres Umfeldes, uneingeschr√§nkt leben zu d√ľrfen.

Wir halten dabei mit den Kindern Schritt, um all die in ihnen ruhenden Begabungen, Talente zu erkennen und aufzusp√ľren. So nehmen wir das Tempo der Kinder auf, um ihnen die daf√ľr notwendige Sicherheit und das Vertrauen in sich selbst zu vermitteln. Gleichzeitig begleiten wir sie so, dass wir ihnen auch immer einen Schritt voraus sind, um jedem Kind, seinen eigenen Erfahrungsraum entsprechend zu erweitern. Damit schaffen wir einen Erlebnisbereich, der in Erg√§nzung zur Familie die Individualit√§t eines jeden Kindes unterstreicht, herausfordert und begleitet.

Wir st√ľtzen uns dabei auf die durch die Entwicklungspsychologie belegten hochsensiblen Phasen, die jedes Kind durchlebt. In diesen Zeitfenstern entwickeln die Kinder mit Leichtigkeit und Unbefangenheit in einer vergleichsweise kurzen Zeit, enorm viele F√§higkeiten und Fertigkeiten, erlangen Wissen, was in dieser verdichteten Form in keiner weiteren Entwicklungsphase ihres Lebens so wiederkehrt. Dabei legen wir gro√üen Wert darauf, dass die Kinder aus sich selbst heraus neue Erfahrungen sammeln und daran wachsen. Wir lassen die Begeisterungsf√§higkeit und die nat√ľrliche Neugier zu, das spontane Fehler - Irrtum¬† - Lernen die Kinder frei leben. Sie sollen sich ausprobieren, in Situationen bew√§hren und lernen, mit Schwierigkeiten umzugehen. In ihrem Handeln sollen sie sich wohlf√ľhlen und dabei selbst entdecken, sich st√§rken und ihre Rolle in der Gemeinschaft erleben. Normen und Regeln sind wichtig f√ľr das Zusammenleben und Zusammensein in Gemeinschaften, sollten beim Erkunden und Aneignen von Neuem jedoch in den Hintergrund r√ľcken, um den Blick der Kinder offen zu halten und sie in ihrem Tun zu best√§rken.

Eine Entwicklung ist immer daran gebunden, einen neuen Schritt zu gehen. Dieser entsteht immer aus dem Wunsch oder Grundbed√ľrfnis heraus, etwas zu wollen, es aber noch nicht erreichen zu k√∂nnen. Dies ist die Grundlage der Motivation zum Erkunden, Ausprobieren, mit Spa√ü und Freude zu experimentieren.

Zudem wird mit Erreichen des Gew√ľnschten gleicherma√üen der n√§chste Entwicklungsschritt vorbereitet. Das bewusste Nutzen der sensiblen Phasen erleichtert den Kindern den gesamten Lernprozess.

All die, in dieser Zeit nicht angebahnten oder erlangten F√§higkeiten, Fertigkeiten oder die Aneignung von Wissen bed√ľrfen zu einem sp√§teren Zeitpunkt einer deutlich h√∂heren Anstrengung und Ausdauer.

Kinder haben ein unterschiedliches Tempo im Erreichen der einzelnen Entwicklungsetappen, einzelne Schritte werden √ľbersprungen oder unterschiedlich lang beibehalten. Auch Umwege oder g√§nzlich neue Richtungen d√ľrfen auf dem Weg zum Ziel eingeschlagen werden. Hier ist es uns besonders wichtig, jedem Kind seinen Bed√ľrfnissen entsprechend Raum und Zeit zu geben, damit es seinen Weg und eigene L√∂sungsans√§tze findet.

Dabei geben wir mit fr√ľhzeitiger p√§dagogischer und psychologisch gest√ľtzter Begleitung auch Kindern mit bereits bestehenden Besonderheiten / Handicaps die M√∂glichkeit, ressourcenorientiert ihren Weg mit anderen Kindern gleicherma√üen, wenn auch anders, zu gehen. In der von uns gew√ľnschten integrativen Gemeinschaft wachsen dabei Eigenschaften, Empathie und F√§higkeiten, die beiden Seiten St√§rke verleihen. Kinder zeichnen sich dabei mit einer bewundernswerten Unvoreingenommenheit aus, die eine l√∂sungsorientierte Hilfsbereitschaft mit sich zieht und gleichzeitig Grundlage f√ľr ein tolerantes und achtsames Miteinander ist.¬†¬†

Auf diesem Weg m√∂chten wir Sie als Eltern best√§rken, unumst√∂√üliches Vertrauen in die F√§higkeiten Ihres Kindes zu haben. Geben Sie Ihrem Kind Halt, Sicherheit und Stabilit√§t. Freuen Sie sich mit ihm √ľber das Erreichte, ohne es mit dem Stand anderer Kinder zu vergleichen.

Wir, simplemiles, zeigen Ihnen daf√ľr m√∂gliche Schritte auf. Denn Sie als Eltern und auch wir entwickeln uns gemeinsam mit den Kindern, indem wir mit Ihnen nebeneinander gehen.

Kopfbild

 

‚ÄěNicht das Kind sollte sich der Umgebung anpassen,

sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen.“

(Maria Montessori)